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Er war einer der mächtigsten Männer der USA: Fred (Robert De Niro), einst gefürchteter Pate in New York, hat durch seine Aussagen eine ganze Reihe einflussreicher Mafiosi hinter Gitter gebracht. Nun lebt er mit seiner Frau Maggi (Michelle Pfeiffer) und den beiden Kindern Belle (Dianna Agron) und Warren (John D‘Leo) im Zeugenschutzprogramm in der Normandie – unter dem wachsamen Auge des knallharten FBI-Agenten Stansfield (Tommy Lee Jones). Ziel ist es, sich unauffällig zu verhalten und unter allen Umständen unter dem Radar zu bleiben – nicht so einfach, denn Freds aufbrausendes Temperament geht gerne mit ihm durch. Und dann noch diese Franzosen – wie kann man da Ruhe bewahren?! Der Kulturschock sitzt tief. Und so ist es nur eine Frage der Zeit bis die Mafia die Fährte der Familie wieder aufnimmt und gleich mehrere Killer in das beschauliche Dörfchen schickt. Jedoch haben die nicht mit der Entschlossenheit dieser Familie gerechnet…
ROBERT DE NIRO gehört zu den meist gefeierten Filmschauspielern aller Zeiten. Auch nach Jahrzehnten beeindruckender Leistungen stellt er seine grenzenlose Vielseitigkeit immer wieder aufs Neue unter Beweis und begeistert in komischen Rollen genauso wie in ernsthaften. Für seine Nebenrolle in David O. Russells Publikumserfolg Silver Linings (2012) mit Bradley Cooper und Jennifer Lawrence erhielt er kürzlich seine siebte Oscar®-Nominierung. Zu seinen jüngsten Filmen gehören der Actionthriller Killing Season (2013) mit John Travolta und John Turteltaubs Komödie Last Vegas (2013) mit Michael Douglas und Morgan Freeman. Demnächst ist er außerdem in Motel (2014) an der Seite von John Cusack und Dominic Purcell sowie neben Amy Adams, Christian Bale und Jennifer Lawrence in Russells neuem Film American Hustle (2013) zu sehen. In letzter Zeit war De Niro in einer ganzen Reihe höchst unterschiedlicher Filme zu sehen, darunter das Drama Being Flynn (2012) mit Julianne Moore, der romantische Ensemblefilm Happy New Year (2011), der Thriller Ohne Limit (2011), das Komödien-Sequel Meine Frau, unsere Kinder und ich (2010), der Mysterythriller Red Lights (2012) mit Sigourney Weaver, die Komödie Big Wedding (2013), das Krimidrama Freelancers (2012), der Psychothriller In der Lüge gefangen (2010) sowie der Actionfilm Machete (2010) von Robert Rodriguez. Seinen ersten Oscar® gewann De Niro als Bester Nebendarsteller für seine Darstellung des jungen Vito Corleone in Der Pate – Teil 2 (1974). 1980 erhielt er für Martin Scorseses Wie ein wilder Stier (1980) in der Kategorie Bester Hauptdarsteller einen weiteren. Zusätzliche Oscar®-Nominierungen konnte er für Scorseses Taxi Driver (1976), Michael Ciminos Die durch die Hölle gehen (1978), Zeit des Erwachens (1990) von Penny Marshall und das Remake von Kap der Angst (1991) verbuchen. 2009 erhielt De Niro für seine herausragende Karriere den renommierten Preis des Kennedy Centers. Weitere Ehrenpreise wurden ihm vom Hollywood Film Festival, den BAFTA Britannia Awards und dem AARP Magazine zuteil. Bei den Golden Globes 2011 erhielt er den Cecil B. DeMille Award. Darüber hinaus war er der Jury-Vorsitzende bei den 64. Filmfestspielen von Cannes. Begonnen hatte der Schauspieler seine Laufbahn in Brian De Palmas The Wedding Party (1969). Wenig später gewann er bereits den New York Film Critics Award für seine Rolle in Das letzte Spiel (1973) sowie den Preis der National Society of Film Critics für Scorseses Hexenkessel (1973). Zu seiner einzigartigen Filmografie gehören so unterschiedliche Filme wie Elia Kazans Der letzte Tycoon (1976), Bernardo Bertoluccis 1900 (1976), Fesseln der Macht (1981), Der Liebe verfallen (1984), Sergio Leones Es war einmal in Amerika (1984), Terry Gilliams Brazil (1985), The Mission (1986), Brian De Palmas Die Unbestechlichen (1987), Alan Parkers Angel Heart (1987), Midnight Run – Fünf Tage bis Mitternacht (1988), Jacknife (1989), Stanley und Iris (1989) mit Jane Fonda, Wir sind keine Engel (1989) von Neil Jordans, Ron Howards Backdraft – Männer, die durchs Feuer gehen (1991), This Boy’s Life (1993), Sein Name ist Mad Dog (1993), Kenneth Branaghs Mary Shelley’s Frankenstein (1994), Michael Manns Heat (1995), Sleepers (1996), Wag the Dog – Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt (1997) und Inside Hollywood (2008) von Barry Levinson, Marvins Töchter (1996) mit Meryl Streep und Diane Keaton, The Fan (1996) von Tony Scott, Cop Land (1997) mit Sylvester Stallone, Alfonso Cuaróns Große Erwartungen (1998), Jackie Brown (1997) von Quentin Tarantino, Ronin (1998), Reine Nervensache (1999) und die Fortsetzung Reine Nervensache 2 (2002), City by the Sea (2002), Makellos (1999), Men of Honor (2000), 15 Minuten Ruhm (2001), The Score (2001), Showtime (2002), Hide and Seek (2005) mit Dakota Fanning, der Welthit Meine Braut, ihr Vater und ich (2000) mitsamt zweier Fortsetzungen, Kurzer Prozess – Righteous Kill (2008) und Everybody’s Fine (2009) mit Drew Barrymore. Immer wieder stand er natürlich auch für Scorsese vor der Kamera, unter anderem auch bei The King of Comedy (1993), New York, New York (1977), Good Fellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia (1990) und Casino (1995). De Niro gründete mit Jane Rosenthal die Produktionsgesellschaft Tribeca Productions und 1988 das Tribeca Film Center sowie 2001, zusammen mit Rosenthal und Craig Hatkoff, das Tribeca Film Festival als Reaktion auf die Anschläge auf das World Trade Center. Ziel des Festivals war und ist die Förderung der wirtschaftlichen und kulturellen Wiederbelebung von Lower Manhattan. Außerdem soll es dazu beitragen, New York als Metropole des Films zu stärken. Mit Tribeca Productions entwickelt De Niro Projekte, an denen er als Produzent, Regisseur oder Schauspieler beteiligt ist. Sein Regiedebüt gab er mit In den Straßen der Bronx (1983), gefolgt von Der gute Hirte (2006) mit Matt Damon und Angelina Jolie. Zu weiteren Produktionen der Firma gehören unter anderem Kap der Angst (1991), Die Nacht von Soho (1992), Marvins Töchter (1996), Wag the Dog – Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt (1997), Reine Nervensache (1999) und die Fortsetzung Reine Nervensache 2 (2002), Makellos (1999), 15 Minuten Ruhm (2001) und Showtime (2002). 1992 gab die Abteilung Tribeca TV ihren Einstand mit der Serie „Tribeca“, später folgte die Miniserie „Witness to the Mob“. Hauptsitz von Tribeca Productions ist De Niros Tribeca Film Center im gleichnamigen New Yorker Stadtteil. Das Film Center ist ein hochmodernes Bürogebäude, das ganz auf die Film- und Fernsehbranche zugeschnitten ist. Neben zahlreichen Büros beherbergt es auch einen Vorführraum, einen Bankettsaal und ein Restaurant.
TOMMY LEE JONES gehört zu den angesehensten Schauspielern Hollywoods und verleiht jedem seiner Filme einen ganz eigenen Charakter. Zuletzt sah man den Oscar®-Gewinner als Thaddeus Stevens in Steven Spielbergs gefeiertem Historiendrama Lincoln (2012), für den er für den Oscar®, den Golden Globe und den SAG Award nominiert wurde. Als Regisseur und Hauptdarsteller drehte er zuletzt den Film The Homesman (2014) mit Hilary Swank und John Lithgow. Zuvor war er in der Science Fiction-Fortsetzung Men in Black 3 (2012), neben Meryl Streep in der Beziehungskomödie Wie beim ersten Mal (2012) und in Peter Webbers Emperor (2012) zu sehen. Sein Spielfilmdebüt hatte Jones in Arthur Hillers Love Story (1970) gegeben. Die erste Golden Globe-Nominierung erhielt er für Nashville Lady (1980) von Michael Apted. Für seine Leistung in Oliver Stones JFK (1991) folgte später die erste Oscar®-Nominierung. Ausgezeichnet als Bester Nebendarsteller wurde er schließlich als U.S. Marshal in dem Welterfolg Auf der Flucht (1993) mit Harrison Ford. Eine weitere Nominierung bekam er später für Im Tal von Elah (2007) von Paul Haggis. Außerdem war er in der Oscar®-prämierten Romanverfilmung No Country For Old Men (2007) von den Coen-Brüdern mit von der Partie. In den bisher vier Jahrzehnten seiner Karriere war Jones außerdem in so unterschiedlichen Filmen wie Die Augen der Laura Mars (1978) mit Faye Dunaway, Mike Figgis Stormy Monday (1988), Die Killer-Brigade (1989) und Alarmstufe: Rot (1992) von Andrew Davis, Zwischen Himmel und Hölle (1993) und Natural Born Killers (1994) von Oliver Stone, Der Klient (1994) und Batman Forever (1995) von Joel Schumacher, Operation Blue Sky (1994) mit Jessica Lange, Homerun (1994), Auf der Jagd (1998), Bruce Beresfords Doppelmord (1999), William Friedkins Rules – Sekunden der Entscheidung (2000), Space Cowboys (2000) von und mit Clint Eastwood, Ron Howards Die Stunde des Jägers (2003), The Missing (2003) mit Cate Blanchett, Robert Altmans Last Radio Show (2006), Mord in Louisiana (2009) von Bertrand Tavernier sowie Captain America – The First Avenger (2011) zu sehen. Sein Regiedebüt gab er mit dem Fernsehfilm „The Good Old Boys“, der auf dem gleichnamigen Roman von Elmer Kelton basierte. Neben Sissy Spacek, Sam Shepard, Frances McDormand und Matt Damon stand er dabei auch selbst vor der Kamera, wofür er für den SAG Award und den CableACE Award nominiert wurde. Mit Three Burials – Die drei Begräbnisse des Melquiades Estrada (2005) gab Jones schließlich auch seinen Einstand als Kinoregisseur. Für das Drama, in dem auch Dwight Yoakam, Barry Pepper und Melissa Leo zu sehen sind, war er auch als Produzent und Darsteller verantwortlich. Der Film wurde in den Wettbewerb des Festivals von Cannes eingeladen und dort mit den Preisen für den Besten Darsteller und das Beste Drehbuch bedacht. Zuletzt inszenierte er die Cormac McCarthy-Verfilmung „The Sunset Limited“ fürs US-Bezahlfernsehen. Jones spielte auch darin neben Samuel L. Jackson selbst die Hauptrolle. Auch unter anderer Leute Regie feierte Jones Erfolge auf dem Bildschirm. Für „The Executioner’s Song“ wurde er 1983 mit einem Emmy ausgezeichnet. Weitere Nominierungen für den Emmy und den Golden Globe bekam er später für „Lonesome Dove“. Seinen Einstand am Broadway hatte er unterdessen bereits 1969 in „A Patriot for Me“ gegeben. Außerdem stand er in New York auch unter anderem in „Four on a Garden“ mit Carol Channing und Sid Caesar sowie in „Ulysses in Nighttown“ auf der Bühne.
MICHELLE PFEIFFER ist nicht nur Gewinnerin des Golden Globe, sondern war auch schon dreimal für den Oscar® nominiert und begeistert ihr Publikum bereits seit drei Jahrzehnten mit atemberaubender Schönheit und ebensolchem Talent. Zuletzt sah man Pfeiffer in Dark Shadows (2012), für den sie zum ersten Mal seit längerem wieder vor der Kamera von Tim Burton stand. Darüber hinaus spielte sie Nebenrollen in dem Drama Zeit zu leben (2012) mit Chris Pine, Olivia Wilde und Elizabeth Banks sowie in Garry Marshalls romantischer Komödie Happy New Year (2011) mit Robert De Niro, Halle Berry, Hilary Swank, Ashton Kutcher, Zac Efron und Sarah Jessica Parker. Ihre erste Oscar®-Nominierung erhielt sie als Beste Nebendarstellerin für Stephen Frears Gefährliche Liebschaften (1988), in dem sie neben John Malkovich, Glenn Close und Uma Thurman zu sehen war. Die Auszeichnung mit dem Golden Globe sowie eine weitere Oscar®-Nominierung bescherte ihr die Rolle der Suzie Diamond in Die fabelhaften Baker Boys (1989) mit Jeff Bridges. Weitere Nominierungen für sowohl Oscar® als auch Golden Globe bekam Pfeiffer für Love Field (1992). Im Laufe ihrer Karriere wurde sie außerdem mit dem BAFTA sowie mit zahllosen Kritikerpreisen für so unterschiedliche Filme wie Zeit der Unschuld (1993), Frankie & Johnny (1991), Das Russland-Haus (1990) oder Die Mafiosi-Braut (1988) ausgezeichnet. Eine SAG-Nominierung erhielt sie für Weißer Oleander (2002). Zu Pfeiffers Filmen der letzten Jahre gehören die Romanverfilmung Chéri – Eine Komödie der Eitelkeiten (2009) von Stephen Frears, Adam Shankmans weltweit erfolgreiches Musical Hairspray (2007) mit John Travolta, Christopher Walken, Queen Latifah und Zac Efron und der Fantasyfilm Der Sternwanderer (2007) von Matthew Vaughn, für den auch Claire Danes, Robert De Niro, Ian McKellen, Rupert Everett und Sienna Miller vor der Kamera standen. Als Sprecherin war sie neben Brad Pitt, Catherine Zeta-Jones und Joseph Fiennes auch an dem Animationsfilm Sindbad – Der Herr der sieben Meere (2003) beteiligt. Der Durchbruch war Pfeiffer 1983 mit dem Kultfilm Scarface (1983) gelungen, in dem sie die Ehefrau von Al Pacino spielte. Der Gangsterfilm wurde von Brian De Palma nach einem Drehbuch von Oliver Stone inszeniert. Zu ihren weiteren Filmen gehören Ich bin Sam (2001) mit Sean Penn, Robert Zemeckis’ Schatten der Wahrheit (2000), An deiner Seite (1999) von Rob Reiner, Ein Sommernachtstraum (1999), Tief wie der Ozean (1999), Michael Hoffmans Tage wie dieser (1996), Schatten einer Liebe (1996), Jon Avnets Aus nächster Nähe (1996), Dangerous Minds – Wilde Gedanken (1995), Wolf (1994) mit Jack Nicholson, Tim Burtons Batmans Rückkehr (1992), Die Hexen von Eastwick (1987), Tequila Sunrise (1988) mit Mel Gibson, Sweet Liberty (1986) und Der Tag des Falken (1985) von Richard Donner.
DIANNA AGRON ist auf dem Weg, eine der vielseitigsten und gefragtesten jungen Schauspielerinnen Hollywoods zu werden. Bekannt ist sie vor allem als Quinn Fabray in der erfolgreichen Fernsehserie „Glee“, deren vierte Staffel im Herbst 2013 im US-Fernsehen anläuft. Bereits dreimal wurde Agron für diese Rolle für den Teen Choice Award nominiert. Außerdem wurde die Serie zweimal mit dem Golden Globe und mit dem SAG Award für das Beste Ensemble ausgezeichnet. Im Kino gelang Agron der Durchbruch an der Seite von Alex Pettyfer und Timothy Olyphant in dem Science Fiction-Film Ich bin Nummer Vier (2011) von D. J. Caruso. Außerdem war sie neben Cher und Christina Aguilera in Burlesque (2010) sowie in The Romantics (2010) und Bold Native (2010) zu sehen. Im Fernsehen hatte sie kleine Rollen in Serien wie „Numbers“, „Heroes“, „Veronica Mars“, „Shark“, „Drake & Josh“ und „CSI: NY“.
JOHN D’LEO ist ein junger amerikanischer Schauspieler, der schon in hochkarätigen Filmen wie Darren Aronofskys The Wrestler (2008), Antoine Fuquas Gesetz der Straße – Brooklyn’s Finest (2009), Cop Out – Geladen und entsichert (2010) von Kevin Smith oder David Wains Wanderlust – Der Trip ihres Lebens (2012) zu sehen war. Im Fernsehen hatte er Gastauftritte in Serien wie „How to Make It in America“, „Mercy“, „Law & Order: SVU“, „Life on Mars“ oder „The Unusuals“. Seine erste Rolle spielte D’Leo in der Seifenoper „Guiding Lights“. Außerdem war er in zahlreichen Werbespots und Kampagnen für Firmen wie Oreo, Verizon oder Red Lobster zu sehen.
LUC BESSON, geboren am 18. März 1959 in Paris, verbrachte seine Kindheit mit den Eltern, die als Tauchlehrer beim Club Méditerranée arbeiten, am Mittelmeer und auf diversen Inseln rund um den Globus. Eigentlich wollte er in ihre Fußstapfen folgen, doch ein Tauchunfall machte diesen Traum zunichte. Besson ging daraufhin seiner zweiten Leidenschaft nach und wandte sich dem Kino zu. Nach verschiedenen Praktika an Filmsets avancierte er bei Alexandre Arcadys Le grand carnaval (1983) zum Regisseur der Second Unit. 1983 inszenierte er mit Der letzte Kampf seinen ersten eigenen Spielfilm, für den er auf Anhieb beim Festival des Fantastischen Films in Avoriaz ausgezeichnet wurde. Zwei Jahre später führte er Regie bei Subway (1985), in dem Isabelle Adjani und Christopher Lambert die Hauptrollen spielten. Der Film wurde mit drei Césars ausgezeichnet und etabliert nachhaltig Bessons unverwechselbaren visuellen Stil. Auf diesem Erfolg aufbauend übernahm er die Regie bei The Big Blue – Im Rausch der Tiefe (1988), mit dem er die Filmfestspiele von Cannes eröffnen durfte. Obwohl der Film bei den Kritikern durchfiel, wurde der Film von zehn Millionen Franzosen gesehen und entwickelte sich zum gesellschaftlichen Phänomen. Auch seine folgenden Filme wie Nikita (1990) und Leon, der Profi (1994) stießen bei der Kritik auf wenig Gegenliebe, sorgten dafür aber für umso mehr Begeisterung beim Publikum und machten Besson auch international bekannt. 1995 drehte er den aufwändigen Science Fiction-Thriller Das fünfte Element (1997) mit Bruce Willis und Milla Jovovich und landet damit einen weltweiten Erfolg. Der Film wurde zu einem der erfolgreichsten französischen Filme aller Zeiten in den USA und bescherte Besson einen César als Bester Regisseur. In der gleichen Kategorie wurde er anschließend für Johanna von Orleans (1999) noch einmal nominiert. Im Jahr 2000 hatte der Franzose die Ehre, als jüngster Präsident der Festivalgeschichte die Wettbewerbsjury der Filmfestspiele von Cannes zu leiten. Ansonsten widmete er sich in jenen Jahren vor allem der Produktion und baute die von ihm gegründete Firma EuropaCorp zu einem der größten Studios der europäischen Filmlandschaft auf. Sein Comeback als Regisseur feierte Besson 2005 mit dem Drama Angel-A (2005), gefolgt von seinem ersten Animationsfilm Arthur und die Minimoys (2006), für den er sein eigenes Kinderbuch adaptierte. Der Film, der für den César nominiert wurde, zog zwei ebenfalls von Besson inszenierte Fortsetzungen nach sich. Zuletzt verantwortete Besson als Regisseur die Graphic Novel-Verfilmung Adèle und das Geheimnis des Pharaos (2010) mit Louise Bourgoin sowie das Politdrama The Lady (2011) mit Michelle Yeoh als Nobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi. Mit dem Dreh zu Lucy (2014), in dem Scarlett Johansson und Morgan Freeman die Hauptrollen spielen, hat er bereits begonnen. Neben seiner Arbeit als Regisseur und Produzent hat Luc Besson regelmäßig Werbespots für verschiedene Weltkonzerne oder Videoclips für Superstars der Musikszene wie Mylène Farmer oder Serge Gainsbourg gedreht. Außerdem hat er mehr als zwanzig Drehbücher geschrieben, darunter die populäre Taxi-Tetralogie oder 96 Hours – Taken 2 (2012), der mittlerweile als erfolgreichster je in den USA gezeigter französischer Film gilt.
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